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Motoröl kaufen – das richtige Motoröl für Schutz, Leistung und lange Lebensdauer

Motoröl ist einer der wichtigsten Betriebsstoffe für jeden Verbrennungsmotor. Es schmiert bewegliche Bauteile, reduziert Reibung und Verschleiß, schützt vor Korrosion, kühlt den Motor und sorgt für saubere Verbrennung durch Bindung von Ablagerungen und Rückständen.

Wenn Sie Motoröl kaufen möchten, finden Sie bei uns eine große Auswahl an modernen und bewährten Motorölen, von 0W‑20 Motoröl über 5W‑30, 5W‑40 und 10W‑40 Motoröl bis hin zu Spezialölen wie 5W‑50, 10W‑60 oder 20W‑50.


Welches Motoröl ist das richtige?

Die wichtigste Frage lautet: Welches Motoröl ist für mein Fahrzeug freigegeben?
Ausschlaggebend sind:

  • Hersteller‑ und Motorfreigaben (z. B. VW, BMW, Mercedes‑Benz)
  • SAE‑Viskosität (z. B. 5W‑30 oder 10W‑40)
  • ACEA‑Spezifikation (z. B. A3/B4)
  • Herstellernormen wie Dexos 2, ESP, ECS oder Edge

 

Wo finde ich die Motoröl‑Freigabe?

Die Freigabe finden Sie:

  • im Fahrzeughandbuch
  • auf dem Aufkleber im Motorraum
  • direkt auf dem Motoröl‑Gebinde

SAE‑Viskositäten verständlich erklärt

Was bedeutet 5W‑30, 5W‑40 oder 10W‑40 Motoröl?

  • Die Zahl vor dem W beschreibt das Kaltstartverhalten
  • Die zweite Zahl steht für die Viskosität bei Betriebstemperatur

Aber was ist der Unterschied zwischen 5W‑30 und 5W‑40 Motoröl?

  • 5W‑30: sparsamer, niedrigerer Reibungswiderstand, ideal für moderne Motoren
  • 5W‑40: höherer Verschleißschutz bei Hitze, oft für ältere oder stärker belastete Motoren geeignet

Wann sollte man 10W‑40 Motoröl verwenden?

  • bei älteren Motoren
  • bei höherem Ölverbrauch
  • bei Fahrzeugen ohne Partikelfilter (je nach Freigabe)

Spezial‑Viskositäten und ihre Einsatzbereiche

0W‑20 Motoröl

  • sehr dünnflüssig
  • für moderne, hocheffiziente Motoren
  • optimiert für Kraftstoffersparnis

15W‑40 & 20W‑50 Motoröl

  • 15W‑40: gut geeignet für ältere Motoren
  • 20W‑50: sehr hohe Warmviskosität, oft bei Oldtimern verwendet 

Wann wird 10W‑60 Motoröl verwendet?

  • hochbelastete Hochleistungsmotoren
  • Motorsport oder sportliche Fahrzeuge mit hoher thermischer Belastung

Freigaben & Bezeichnungen erklärt

Was bedeutet A3 und B4 bei Motoröl?

Diese ACEA‑Klassen stehen für leistungsstarke Motoröle mit hoher Scherstabilität, geeignet für Benzin‑ und Dieselmotoren ohne empfindliche Abgasnachbehandlung.

Was bedeutet Dexos 2 bei Motoröl?

Dexos 2 ist eine GM‑Spezifikation für moderne Benzin‑ und Dieselmotoren, die strenge Anforderungen an Sauberkeit und Abgasverträglichkeit stellt.

Was bedeutet ESP, ECS oder Edge bei Motoröl?

Diese Bezeichnungen stehen für spezielle Additiv-Technologien der Hersteller, häufig mit Fokus auf:

  • Abgasnachbehandlung
  • Partikelfilterschutz
  • reduzierte Emissionen

Motoröl mischen – erlaubt oder gefährlich?

Unterschiedliche Viskositäten oder Herstellernormen sollten nicht dauerhaft gemischt werden. Kurzzeitig ist ein Nachfüllen möglich.

Motoröle mit identischen oder kompatiblen Spezifikationen können im Notfall gemischt werden. Für optimale Leistung empfiehlt sich jedoch die Verwendung eines einheitlichen Produkts.

Sind Additive im Motoröl sinnvoll?

Moderne Motoröle enthalten bereits optimal abgestimmte Additive. Zusätzliche Zusätze sind meist nicht notwendig und können sogar schädlich sein.


Häufige Fragen aus der Praxis

Kann man Motoröl auch absaugen?

Ja, Motoröl kann entweder klassisch abgelassen oder mit einer Pumpe abgesaugt werden. 

Das Ablassen eignet sich besonders für Werkstätten, Nutzfahrzeuge, ältere Motoren und bei stark verschmutztem Öl, während im gewerblichen Bereich häufig auch Druckluft- oder Vakuum-Absaugsysteme mit Sammelbehältern zum Einsatz kommen.

Wie darf Motoröl nicht aussehen?

Es sollte nicht schaumig, milchig oder stark metallisch glänzend sein, da dies auf Wasser im Öl, Lufteintrag oder mögliche Motorschäden hindeuten kann.


Motoröl & Zweckentfremdung – unbedingt vermeiden!

  • Motoröl nicht als Hydrauliköl verwenden
  • Motoröl nicht als Kettensägenöl oder Gabelöl einsetzen
  • normales Motoröl nicht für Zweitakter verwenden
  • Motoröl ≠ Kompressoröl

Falsche Verwendung kann schwere Schäden verursachen.


Wo entsorgt man altes Motoröl?

Altöl darf nicht im Hausmüll oder Abwasser entsorgt werden.
Sie können es:

  • bei Verkaufsstellen zurückgeben
  • bei Wertstoffhöfen entsorgen

Altölentsorgung ist gesetzlich geregelt und wichtig für den Umweltschutz.


Ist synthetisches Motoröl besser?

Synthetische Motoröle bieten in vielen modernen Motoren Vorteile hinsichtlich Alterungsbeständigkeit, Tieftemperaturverhalten und Verschleißschutz.

Es bietet eine höhere Leistungsfähigkeit, besseren Motorschutz und längere Wechselintervalle. Ob es sich für Ihr Fahrzeug lohnt, hängt jedoch von Motor, Fahrweise und Herstellerfreigabe ab.

Nachteile von synthetischem Motoröl:

  • Höherer Preis als mineralisches Öl
  • Bei sehr alten Motoren (Oldtimer) oft nicht empfohlen, da es Dichtungen angreifen kann
  • Muss zur Herstellerfreigabe passen – die Verwendung eines Öls ohne vorgeschriebene Herstellerfreigabe kann zu erhöhtem Verschleiß oder Funktionsstörungen führen

Bei Oldtimern sollten stets die Herstellervorgaben beachtet werden. Moderne synthetische Öle können durch ihre hohe Reinigungswirkung bestehende Ablagerungen lösen und so vorhandene Undichtigkeiten sichtbar machen.

Für moderne Motoren sind synthetische Motoröle meist die beste Wahl.


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